Panathinaikos AKTOR Athen und FC Barcelona haben am Dienstagabend im EuroLeague Play-In 2025/26 für klare Verhältnisse gesorgt und das Feld für die letzten Playoff-Plätze deutlich eingegrenzt. Panathinaikos sicherte sich direkt einen Platz in der best-of-five Viertelfinal-Serie gegen Valencia Basket, während Barça mit einem hart erkämpften Heimsieg die Saison am Leben hielt und nun am Freitag im alles entscheidenden Duell gegen AS Monaco antritt.
Panathinaikos 87:79 AS Monaco
In einer hitzigen Atmosphäre im OAKA Arena dominierte Panathinaikos von Beginn an das Tempo und gab die Führung nie mehr aus der Hand. Die Griechen zogen mit einem souveränen acht-Punkte-Sieg ins Viertelfinale ein. TJ Shorts lieferte mit 21 Punkten (davon 11 allein im ersten Viertel) seine bisher beste Saisonleistung ab und übernahm Verantwortung, während Star-Guard Kendrick Nunn mit nur 7 Punkten weitgehend blass blieb. Kenneth Faried steuerte 13 Punkte und 8 Rebounds bei, Nikos Rogkavopoulos kam auf 11 Zähler. Die Grünen bauten zwischenzeitlich eine Führung von bis zu 17 Punkten aus.
Monaco kam in der Schlussphase noch einmal heran (77:70), konnte den Rückstand aber nicht mehr wettmachen. Mike James war mit 25 Punkten, 7 Assists und 5 Rebounds der beste Mann bei den Gästen, doch nur Alpha Diallo (12 Punkte) schaffte es neben ihm in die zweistelligen Bereiche. Die kraftvollen Dunks von Mathias Lessort und die elektrisierende Heimkulisse waren für die Monegassen letztlich zu viel.
FC Barcelona 80:72 Crvena Zvezda Meridianbet Belgrad
Im Palau Blaugrana rettete sich Barcelona vor dem Ausscheiden und besiegte Crvena Zvezda mit 80:72 – das erste Play-In-Spiel überhaupt in dieser Halle. Durch den Erfolg fahren die Katalanen am Freitag nach Monaco, wo im direkten Duell der achte und letzte Playoff-Platz vergeben wird.
Will Clyburn explodierte mit 22 Punkten, darunter einem Vereinsrekord von 18 Zählern im ersten Viertel mit sechs Dreiern. Kevin Punter legte ebenfalls 22 Punkte nach. Tomas Satoransky steuerte 11 Punkte bei. Bei Zvezda war Codi Miller-McIntyre mit 19 Punkten der beste Werfer, Jared Butler kam auf 16 und Jordan Nwora auf 11.
Barcelona ging mit einer klaren 47:33-Halbzeitführung in die Pause und baute den Vorsprung zu Beginn des dritten Viertels sogar auf 54:33 aus. Zwar kämpfte sich Zvezda in der Schlussphase noch bis auf 72:63 heran, doch ein wichtiger Dreier von Satoransky und Freiwürfe von Punter brachten den Heimsieg unter Dach und Fach. Crvena Zvezda scheidet damit bereits zum zweiten Mal in Folge bereits in der Play-In-Runde aus.
Wie geht es weiter?
- Panathinaikos zieht direkt ins Viertelfinale ein und trifft dort in einer best-of-five Serie auf Valencia Basket um einen Final-Four-Platz.
- Die Verlierer des Dienstags – AS Monaco und Crvena Zvezda – sind nun indirekt über Barcelona verbunden. Der Sieger des Duells Barcelona vs. Monaco (Freitag) sichert sich den achten Playoff-Platz.
Das Play-In hat bereits für hochspannende Momente und herausragende Einzelleistungen gesorgt. Am Freitagabend in Monaco steht nun ein echtes Endspiel auf dem Programm: Für den Verlierer ist die Saison beendet, der Gewinner darf in die Playoffs einziehen.
